Schlagwort: webradio

Ein frohes neues Jahr

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Goldener Silvester Licherglanz vor dunklem Himmel

Dieses Jahr endet in wenigen Stunden. Ich bedanke mich bei Euch, dass Ihr bei meinen beiden Webradios zugehört habt. Ich hoffe, dass es Euch so sehr gefallen hat, dass Ihr in Zukunft immer wieder vorbeikommt. Für das neue Jahr wünsche ich Euch viel Kraft, Gesundheit, friedvolle Zeiten und Situationen, die Euch täglich ein Lächeln auf die Lippen bringen.

Natürlich wünsche ich auch, dass Ihr im kommenden Jahr Zeit findet, in meinen Programmen zu Gast zu sein. Ich strenge mich wieder an und möchte täglich einen Mix an schönen Liedern senden die natürlich Euch gefallen.

Und nun noch eine Programm-Information

Ich weiche nicht oft von den Sendeplänen meiner Radios ab. Aber zweimal im Jahr ist das schon so. Einmal war es schon (Heilig Abend, 1. Weihnachtstag) und nochmal kommt es jetzt:

Beide Webradios senden zum Jahreswechsel ein Sonderprogramm passend zum jeweiligen Sendeschema. Bei Mixx21 gibt es Silvester ab 20 Uhr tanzbare Musik für die Generation Ü??. Entsprechend ruhiger gehts bei Radio-Tempore ab 19 Uhr mit Euren Lieblingssongs ins neue Jahr.

Das Sonderprogramm läuft bei beiden Stationen bis zum Abend des 01. Januar. Vielleicht hört Ihr mal rein? Also, ich bin da mit den Programmen ohne viel Moderation, dafür aber mit Musik pur. Ich freu‘ mich!

Bis zum nächsten Blog. Euer RadioDJ.

Bemusterung

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Liebe Künstler, Musiker, liebe Promoter bei den Labels,

Ihr möchtet Eure Musik in meinen beiden Webradios platzieren? Ich unterstütze das gerne, sofern die Titel in mein Programmschema passen. Ich freue mich, wenn Ihr die neusten Songs von angesagten und bekannten Künstlern aber ebenso gerne auch die von neuen Künstlern und Talenten anbietet!

Ich bitte um Verständnis, wenn nicht alle eingesendeten Titel tatsächlich in meinen Programmen gespielt werden.

Rechtliche Voraussetzungen

Für Musiker: Für eine rechtssichere Bemusterung ist generell eine Erlaubnis des Rechteinhabers erforderlich.  Bitte schickt mir deshalb ein rechtsgültiges Schriftstück per PDF mit dem Track mit, das die Genehmigung der Ausstrahlung bzw. Sendeerlaubnis für Euch und Eueren Titel beinhaltet.  Danke für Euer Verständnis.

Für Labels: Mit der Überlassung der Bemusterung erteilt Ihr mir automatisch die Sendeerlaubnis.

Bemusterung

Um Mixx21 und Radio-Tempore mit Musik zu bemustern, bitte ich um digitale Datenzusendung.

Digitale Bemusterung
Um eine gute Sendequalität zu bekommen, benötige ich die Tracks im hohen MP3- bzw. Flac Format per Email oder per Downloadlink an


Radio-Tempore<at>t-online.de oder Mixx21<at>t-online.de

Mit dabei sein sollte bitte das Cover, die Autorenangaben, Herausgeber, Copyright, ISRC-Nummer, Datum der Song-Veröffentlichung sowie, falls vorhanden, der Promotext.

EINVERSTÄNDNISERKLÄRUNG:
Für die Bemusterung bei Radio-Tempore und Mixx21 erhält der Einsender keinerlei Vergütung.
Die Titel werden in eigenem Ermessen im laufenden Programm und in den Playlisten eingesetzt. Aus organisatorischen Gründen ist mir eine Rückmeldung, wann der Titel gespielt wird, nicht möglich.

Nichts als Blues – Programminfo

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Illustration zum Blog 'Nichts als Blues'

Heute möchte ich Dich auf ein neues Programm-Angebot bei Mixx21 aufmerksam machen: Zukünftig wird sich am Samstag, 17:00 Uhr die neue Sendung ‚Nichts als Blues‘ abwechseln mit der bisher wöchentlich gesendeten Sendung ‚Klassiker der Rock-/Pop Gitarre‘. Damit kommt noch etwas mehr Mischung in mein Programm. Du musst kein Blues-Kenner sein. Ich mische einfach Titel zusammen, die leicht zu hören sind. Ich freu mich, wenn Du einschaltest.

Ein wenig Hintergrundinformation zur Blues-Musik kommt jetzt.

Die Geschichte der Blues-Musik

Der Blues ist eine eigenständige Form afroamerikanischer US-Folklore, und ist nicht – wie man vermuten könnte – aus den Gospels entstanden. Er enthält Elemente aus der afrikanischen, europäischen und karibischen Musik.

Entstanden ist der Blues bereits Ende des 19. Jahrhundert im Süden der USA. Er entwickelte sich aus den afrikanischen Musiktraditionen der Sklaven, die nach Amerika gebracht wurden. Nicht selten klagten die Texte über die Nöte der Arbeiter in den Südstaaten.

Deshalb ist die Bezeichnung ‚Blues‘ auch auf das englische Wort ‚blue‘für traurig, betrübt zurückzuführen.

(c) wikipedia.de

Bluesmusik entwickelte sich mit den Jahren weiter. In den 1920er und 1930er Jahren spezialisierte sich diese Musikrichtung. Zu dieser Zeit sprangen auch die Plattenfirmen auf den Trend auf. Mitte der 1940er Jahre begann der ‚elektrische Blues‘und löste den vorher akustischen Blues fast vollständig ab. Die Musik wurde im Radio gespielt. Es gab immer speziellere Musikrichtungen und Weiterentwicklungen. So entwickelte sich aus der rauen Blues-Form ‚Honky Tonk‘ zum Beispiel der Rock’n’Roll (!!).

(c) wikipedia – Canned Heat

Schließlich wurde in den 1960er Jahren die Bluesmusik auch für weiße Musiker interessant. Viele Rockbands nahmen den Blues als Basis für ihre Musik. So entstand der ‚Bluesrock‘. Typische Vertreter dieser Richtung waren z.B. Canned Heat, The Doors, Jimi Hendrix, Eric Clapton, Led Zeppelin oder The Rolling Stones.

In Deutschland machten Anfang der 1970er Jahre Bands wie z.B. die Al Jones Bluesband, Frankfurt City Blues Band, Mojo Blues Band oder die Blues Company den Blues populär. Auch in deutscher Sprache wurde ‚gebluest‘: Die Band ‚Das dritte Ohr‘sang ausschließlich deutsche Texte.

(c) wikipedia – Ana Popovic

Und da, wo alles seinen Anfang hat – in den USA – wurde der Blues in der Popmusik längst von anderen Stilen abgelöst: Soul, Hip-Hop, R’n’B. Es gibt aber Künstler, die den Blues in ihrer Arbeit weiter nutzen. Beispielsweise nenne ich Ana Popovic, Eric Clapton, Bonnie Raitt, Joe Bonamassa.

Ich hoffe, dass dieser Beitrag in meinem Blog etwas Informatives für Dich dabei hatte. Und vielleicht hörst Du ja mal in die Radiosendung zu diesem Beitrag bei Mixx21 rein:

Samstag (alle 2 Wochen) – von 17:00 Uhr bis 18:00 Uhr –

Also, ich bin da! Doch nun: Danke fürs Lesen und bis zum nächsten Blog!

Dein Plattenaufleger Karl-Heinz

Italienische Popmusik: Ein Blick auf La Dolce Vita

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Italienisches Ambiente

Herzlich willkommen zu diesem Blog. Doch bevor es losgeht, gestatte mir etwas Werbung zu zwei Spezialsendungen in meinem Webradio Mixx21:

Doch nun zum Blog:

Eis schlecken, der Sonne entgegen auf einer knatternden Vespa an der Riviera – so oder so ähnlich träumen wir vom süßen Leben in Italien, „La Dolce Vita“. Bei uns Deutschen lösen diese Gedanken sofort Sehnsucht nach dem Süden aus.

Italien – ein Land voller Kultur und Geschichte, atemberaubender Landschaften, azurblauem Meer, warmer Sommernächte und endlosen Stränden. Dazu noch legendäre Pasta, Pizza und ein Espresso, der selbst die müdesten Geister weckt. Kein Wunder, dass wir einfach hin und weg sind von diesem Land der „Pomeronen und Zitranzen“, wie Heinz Erhardt es so charmant auf den Punkt brachte.

In den 1950ern war Italien das Sehnsuchtsziel schlechthin. Deutsche Schlager dieser Zeit drehten sich gefühlt nur um dieses Land. Und wenn unsere Großeltern damals den Koffer packten, gab es nur ein Ziel: Italien!

Und auch heute ist das italienische Lebensgefühl bei uns präsent wie eh und je. Gerade die italienische Popmusik trifft mitten ins Herz. Ob Sehnsucht, Freude, Liebeskummer – italienische Songs bringen uns zum Träumen. Klar, „Zwei kleine Italiener“ waren mal ein Hit, aber heute geht es um Themen, die uns allen nahegehen: Liebe, Trennung, Alltag, sogar Gewalt und Kriminalität.

In Italien genießt die Popmusik hohen Status. Künstler werden gefeiert wie Superstars, und die Hitparaden sind voll von Songs auf Italienisch – echte Ohrwürmer!

Also, wenn dich das Fernweh packt, dann lass dir meine Sendungen mit italienischer Musik nicht entgehen. Wann die laufen, findest du oben. Natürlich kannst du italienische Songs auch in den anderen Sendungen finden: Mein Radioprogramm ist ja eine Mischung verschiedener Musikrichtungen.

Das war’s erst mal. Aber keine Sorge – der nächste Blog-Beitrag kommt bestimmt!

Arrivederci und bis bald, Dein Plattenaufleger.

Ein frohes neues Jahr!

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Wunderkerze zum Jahreswechsel

„Für das neue Jahr wünsche ich dir so viel Glück, wie der Regen Tropfen hat und so viel Liebe, wie die Sonne Strahlen hat.

Und? Wie ist es? Habt Ihr alles vorbereitet für den Jahreswechsel. Die Einen haben für das Fondue alles eingekauft und die Getränke kaltgestellt. Die Anderen müssen sich noch entscheiden, welchen Schlafanzug sie zum Jahreswechsel anziehen.

Was aber feststeht, ist das Radioprogramm meiner beiden Webradios (Radio-Tempore und Mixx21):

Dienstag, 31. Dezember 2024 Programm zum Jahreswechsel

Mein Silvester-Programm beginnt erst um 20:00 Uhr. Bis dahin ist der Ablauf wie an jedem anderen Dienstag:

Radio-Tempore: Das Programm ‚Party-Service‘ macht eine Sonderschicht von 20:00 bis 03:00 Uhr.

Mixx21: Hier beginnt das Silvester-Programm auch um 20:00 Uhr und endet Neujahr um 04:00 Uhr.

Mittwoch, 1. Januar 2025 Programm am ersten Tag des Jahres

Möglicherweise müsst ihr erst einmal Nachwirkungen aus dem letzten Jahr verarbeiten. Legt also die Füße hoch, behandelt den Kopfschmerz. Oder macht euch einen ruhigen Tag und lasst das neue Jahr einfach beginnen.

Radio-Tempore sendet am Neujahrstag zunächst das reguläre Programm. Die Musikbox von 14:00 bis 18:00 Uhr feiert musikalisch den Jahresbeginn.

Mixx21 beginnt den Tag ebenfalls mit dem regulären Programm. Von 09:00 bis 13:00 Uhr gibt es hier nochmal Party-Stimmung.

So, nun wisst ihr Bescheid. Denkt an ‚Dinner for one‘ und genießt den Jahreswechsel mit euren Lieblingssendern im Web.

Kommt gut ins neue Jahr.

Euer DJ bei Radio-Tempore und Mixx21

Zeitumstellung – Normalzeit (Winterzeit)

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Wichtige Informationen für den Programm-Ablauf am Tag der Zeitumstellung

Hallo zusammen,

am Sonntag wird wieder die Zeit umgestellt (von 03:00 auf 02:00 Uhr). Das bringt für meine beiden Sender eine Veränderung – aber nur für diesen speziellen Sonntag. Wahrscheinlich kennt Ihr das als Stammhörende. Allerdings sind gerade in letzter Zeit einige neue Hörer und Hörerinnen hinzugekommen. Für diejenigen, die noch nicht so lange dabei sind, aber auch zur Erinnerung aller anderen hier eine wichtige Information:

Am Sonntag, 27. Oktober 2024 verschieben sich die Playlisten-Wechsel bei meinem Radioanbieter (laut.fm) um eine Stunde.

Warum passiert das?

Die Server bei laut.fm speichern die Programmlisten in so genannten Slots immer für eine Woche – beginnend mit dem Montag um 0:00 Uhr. Daher bleibt der Sendeplan am Sonntag nach der Zeitumstellung noch in der alten Zeit.

Was bedeutet das?

Am o.a. Sonntag werden alle Playlisten ab 03:00 Uhr (bzw. dann 2 Uhr Winterzeit) eine Stunde früher gestartet als im Sendeplan aufgeführt. Wundert Euch also nicht, wenn z.B. die 09:00 Uhr Sendung bereits um 08:00 Uhr startet. Wenn Ihr also ein bestimmtes Programm hören möchtet, denkt bitte daran. Leider geht das technisch nicht anders. Aber, die gute Nachricht: ab Montag um 0:00 Uhr läuft dann wieder alles nach Plan. 😊

Außer dieser Änderung am Sonntag bleibt also alles andere so, wie Ihr es gerne habt.

Das wollte ich Euch mal eben mitteilen, damit Ihr Bescheid wisst. Bleibt mir und meinen Programmen wohl gesonnen.

Euer DJ Karl-Heinz

Hier geht’s direkt zu meinen Sendern:

Mixx21

Radio-Tempore

Die Geschichte des Webradios

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Heute beginne ich mit einer Serie von Blogbeiträgen zur Geschichte von dem Radio und den Tonträgern Schallplatte, Kassette usw. Natürlich geht es als erstes um das Webradio in dieser neuen Kategorie:

Was ist ein Webradio

Kurz gesagt: Webradio, auch Internetradio oder Online-Radio genannt, ist so eine Art der Rundfunkübertragung – nur ohne Radiowellen. Die Übertragung findet über das Internet statt. Im Gegensatz zum herkömmlichen Radio, das über terrestrische oder satellitengestützte Signale ausgestrahlt wird, benötigt das Webradio also nur einen Internetzugang und ein geeignetes Abspielgerät, wie einen Computer, ein Smartphone oder ein Smart-TV. Doch nun zur Geschichte des Webradios:

Vom Gedanken zum Produkt

Heute kann man genau sagen, wann diese neue Form der Unterhaltung erfunden wurde: im Jahr 1993 hat der Computer-Spezialist Carl Malamud die erste Internet-Talkshow gemacht. Anfangs blieben die EDV-Spezialisten unter sich. In jeder Woche durfte ein Anderer mitmachen. Damals steckte das Internet noch in den Kinderschuhen, Bandbreite war sehr gering und begrenzt. Deshalb wurden die ersten produzierten Sendungen als Audiodateien zum downloaden bereitgestellt. In den folgenden zwei Jahren wurde die Technik zur Liveübertragung entwickelt. Und dann ging es rasant weiter. Ende 1995 streamte die BBC Sendungen, bei denen Zuhörer mitmachen konnten. Das ging aber nur über Telefon, wenn die Nummern vor der Sendung der Redaktion genannt wurden. Noch im gleichen Jahr gründeten in Deutschland ORB und SFB zusammen mit der TU Berlin den ersten Streaming-Dienst ‚on Demand‘. Der SWF schloss sich schnell an, und 1998 begannen die deutschen Rundfunksender, ihr Programm als Stream im Netz zu verbreiten. Gleichzeitig starteten die ersten unabhängigen Webradios. Sie waren meist Hobbyprojekte von Radiobegeisterten, die ihre eigenen Sendungen produzierten und über das Internet verbreiteten. Einige der ersten Webradios waren Radio HK aus Hongkong, Radio France Internationale aus Frankreich und WXYC aus den USA.

Und so ging es weiter

Mit der Entwicklung von Streaming-Technologien wie RealAudio, MP3 und später AAC wurde die Qualität und Vielfalt des Webradios immer besser. Der Durchbruch gelang 2002 mit der Breitbandtechnik. Webradio bot nun eine Alternative zum traditionellen Radio, das oft durch staatliche oder kommerzielle Interessen eingeschränkt war. Webradio ermöglichte es den Hörern, Sendungen aus aller Welt zu empfangen, die ihren persönlichen Vorlieben und Interessen entsprachen. Außerdem eröffnete Webradio neue Möglichkeiten für interaktive und partizipative Formate, wie Podcasts, Webcasts und Live-Chats.

Webradio hören geht auch ohne langes Kabel.

Heute ist Webradio ein fester Bestandteil der Medienlandschaft und bietet eine enorme Auswahl an Genres, Sprachen, Themen und Stilen. Es gibt sowohl professionelle als auch amateurhafte Webradios, die von großen Medienunternehmen, unabhängigen Radiostationen oder einzelnen Personen betrieben werden.

Fazit

Webradio hat die Art und Weise, wie wir Radio hören, verändert und bereichert. Es hat uns Zugang zu einer globalen und vielfältigen Radiowelt gegeben, die wir jederzeit und überall genießen können. Ich habe da zwei Möglichkeiten 😉 . Eine fängt mit ‚M‘ an, die andere Möglichkeit mit ‚R‘ .

Soviel zur Geschichte des Webradios. Wenn Ihr noch mehr wissen wollt: in der Kategorie Webradio in diesem Blog schreibe ich dazu noch einige Beiträge.

Also, bis zum nächsten Blog!

SpeziMixx Country

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Immer am Freitag von 20:00 Uhr bis 21:00 Uhr bei Mixx21

Country-Musik ist in den USA eine eigene Stilrichtung. Als Ursprung dieser Musik wird die irische Folkmusik mit der typischen Instrumentalisierung gesehen. Nach Hilbilly, BlueGras und Westernmusik entstand die Countrymusik in ihrer aktuellen Form. In unserem SpeziMixx spielen wir sie alle.

Hallo liebe Musik-Fans!

In diesem Blog möchte ich euch etwas über die Geschichte der Country-Musik erzählen. Country-Musik ist eine der erfolgreichsten und vielfältigsten Musikrichtungen in den USA. Aber woher kommt sie eigentlich und was macht sie so besonders?

Die Entwicklung der Country-Musik

Die Anfänge der Country-Musik liegen in den Liedern und Instrumenten, die die frühen Einwanderer aus England, Irland oder Schottland mit in die Neue Welt brachten. Sie siedelten sich vor allem in den südlichen Appalachen an, also in den Bundesstaaten Tennessee und Kentucky. Dort spielten sie auf einfachen Instrumenten wie der Fiddle (eine Art Geige), dem Banjo oder der Gitarre ihre Volksmusik, die oft von Themen wie Liebe, Leid oder Heimweh handelte. Diese Musik wurde auch als Old-Time oder Mountain-Music bezeichnet.

Ab 1920

Ab 1920 wurde diese Musik erstmals im Radio gesendet und erreichte so ein größeres Publikum. Eine der bekanntesten Radioshows war die Grand Ole Opry, die 1925 in Nashville startete und bis heute existiert. In dieser Show traten viele berühmte Country-Künstler auf, wie zum Beispiel Jimmie Rodgers, der als Vater der Country-Musik gilt, oder die Carter Family, die den Bluegrass-Stil prägte.

Im Laufe der Zeit entwickelte sich die Country-Musik weiter und es entstanden verschiedene Stilrichtungen, die von anderen Musikgenres beeinflusst wurden. Zum Beispiel gab es den Western Swing, der Elemente aus dem Jazz und dem Swing aufnahm, oder den Honky Tonk, der einen härteren und raueren Klang hatte. Auch der Rock’n’Roll hatte einen großen Einfluss auf die Country-Musik und es entstand der Rockabilly, der von Künstlern wie Elvis Presley oder Johnny Cash gespielt wurde.

Ab 1960

In den 1960er und 1970er Jahren wurde die Country-Musik auch in Europa bekannter und es gab einige Versuche, sie mit dem Pop zu verbinden. Dies führte zu dem sogenannten Nashville Sound, der einen weicheren und glatteren Klang hatte. Einige Künstler lehnten sich aber auch gegen diesen Trend auf und gründeten die Outlaw-Bewegung, die einen rebellischeren und authentischeren Stil verfolgte. Zu dieser Bewegung gehörten Willie Nelson und Waylon Jennings.

Ab 1980

In den 1980er und 1990er Jahren gab es wieder eine Rückbesinnung auf die traditionellen Wurzeln der Country-Musik und es entstanden die Neuen Traditionalisten, die sich an Künstlern wie Hank Williams oder George Jones orientierten. Zu dieser Gruppe gehörten zum Beispiel Randy Travis oder Dwight Yoakam. Gleichzeitig gab es aber auch Experimente mit anderen Musikrichtungen wie dem Folk, dem Punk oder dem Rock. So entstand zum Beispiel der Country-Rock, der von Bands wie den Eagles oder den Dixie Chicks gespielt wurde.

Und heute

Heute ist die Country-Musik immer noch sehr beliebt und vielseitig. Es gibt viele verschiedene Stilrichtungen und Subgenres, die für jeden Geschmack etwas bieten. Einige der erfolgreichsten Country-Künstler der Gegenwart sind zum Beispiel Garth Brooks, Shania Twain oder Taylor Swift.

Und im SpeziMixx Country am Freitag spiele ich fast alle genannten Musikrichtungen, Country-Rock z.B. gehört ebenso wie Shania Twain oder Taylor Swift zu der täglichen Musik bei Mixx21 und auch bei Radio-Tempore.

Ich hoffe, euch hat dieser kurze Überblick über die Geschichte der Country-Musik gefallen. Wenn ihr mehr darüber erfahren wollt, könnt ihr euch einige der folgenden Links anschauen:

Was ist ein Webradio?

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Webradio, auch bekannt als Internetradio, ist eine Technologie, die es ermöglicht, Radioprogramme über das Internet zu übertragen und zu empfangen.

Im Gegensatz zum traditionellen Rundfunk, der über terrestrische Frequenzen, Satellit oder Kabel verbreitet wird, nutzt das Webradio das globale Netzwerk, um eine Vielzahl von Sendungen ohne geografische Einschränkungen anzubieten.

Empfang von Webradio:

  1. Internetverbindung: Der erste Schritt zum Empfang von Webradio ist eine stabile Internetverbindung. Da die Übertragung online erfolgt, ist eine ausreichende Bandbreite für einen reibungslosen Empfang erforderlich.
  2. Gerät mit Internetzugang: Du kannst Webradio auf verschiedenen Geräten wie Smartphones, Tablets, Computern oder speziellen Internetradiogeräten empfangen.
  3. Streaming-Software oder -App: Viele Radiosender bieten ihre Live-Streams direkt auf ihren Websites an (ich auch auf der Startseite!). Alternativ gibt es zahlreiche Apps und Softwarelösungen, die den Zugriff auf eine breite Palette von Webradiosendern aus aller Welt ermöglichen.
  4. Auswahl des Senders: Nachdem Du die App oder Website geöffnet hast, kannst Du aus einer Liste von Sendern wählen. Viele Dienste bieten eine Suchfunktion, um nach Genre, Sprache oder Land zu filtern.

Vorteile von Webradio:

  • Vielfalt: Webradio bietet Zugang zu Tausenden von Sendern weltweit, die eine breite Palette von Inhalten in verschiedenen Sprachen und Genres anbieten.
  • Zugänglichkeit: Mit Webradio kannst Du Deine Lieblingssendungen von überall auf der Welt hören, solange es eine Internetverbindung gibt.
  • Interaktivität: Viele Webradiosender ermöglichen es den Hörern, über soziale Medien oder ihre Websites direkt mit den Moderatoren zu interagieren.

Fazit: Webradio revolutioniert die Art und Weise, wie wir Radio hören. Mit seiner einfachen Zugänglichkeit, der großen Auswahl und der Möglichkeit zur Interaktion bietet es ein modernes und personalisiertes Hörerlebnis. Ob zu Hause, unterwegs oder im Ausland, Webradio ist nur wenige Klicks entfernt.

Was unterscheidet ein Webradio vom Podcast?

Der Unterschied zwischen Podcasts und Webradio liegt hauptsächlich in der Art der Übertragung und Verfügbarkeit:

Podcasts:

  • Vorab aufgezeichnet: Podcasts sind in der Regel vorab aufgezeichnete Audioprogramme.
  • Auf Abruf: Sie sind jederzeit verfügbar und können abonniert werden, sodass neue Folgen automatisch heruntergeladen werden.
  • Nischenthemen: Podcasts bieten oft Inhalte zu spezifischen Themen und richten sich an eine bestimmte Zielgruppe.
  • Längere Lebensdauer: Die Inhalte von Podcasts sind nicht an ein tagesaktuelles Geschehen gebunden und bleiben länger relevant.

Webradio:

  • Live-Übertragung: Webradiosendungen werden meist live gestreamt und folgen einem festen Programmplan.
  • Breiteres Publikum: Webradio richtet sich an ein allgemeineres Publikum und bietet eine breite Palette an Inhalten.
  • Interaktivität: Viele Webradiosender ermöglichen Echtzeit-Interaktionen mit den Hörern.

Fazit: Zusammengefasst bieten Podcasts eine flexible Hörerfahrung mit der Möglichkeit, Inhalte zu speichern und offline zu hören, während Webradio das Live-Erlebnis eines traditionellen Radios mit der globalen Reichweite des Internets verbindet..

Jetzt, wo Du weißt was ein Webradio ist, möchtest Du vielleicht auch noch wissen wie die Empfangswege dafür sind? Dann nutze den nächsten Blog von mir mit dem Titel „Wie Ihr Webradio hören könnt„.

Vielen Dank für Dein Interesse und bis zum nächsten Mal.

Categories: Allgemeines Webradio

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